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Kurztest

Byzantine
Stärken
+ unverbrauchtes Setting
+ im Allgemeinen solide Präsentation
+ atmosphärische Soundkulisse
+ recht abwechslungsreiches Spieldesign
+ weitestgehend faire Knobelspiel-Einlagen
+ zum großen Teil professionelle Synchronsprecher


Schwächen
- im Laufe des Spiels etwas zu viele Virtual-Reality-Sequenzen
- qualitativ schwankende Synchronisation
- Filmsequenzen auch für damalige Verhältnisse qualitativ nur Mittelmaß
- manchmal etwas hakelige Steuerung
- Storygehalt nimmt zum Ende hin ab
KRITIK:

Bei der Story hinter BYZANTINE hat man sich gut Mühe gegeben. Sie enthält viel Geschichte über Istanbul, wobei es allerdings nie zu viel wird. Im Gegenteil: Wahlweise kann man sich z. b. in Museen über mehr informieren, als es für das Spiel nötig ist. Die Schauspieler leisten solide Arbeit. Lediglich der Darsteller des Killers ist ausgerechnet ein Griff ins Klo. Bei den zugehörigen Synchronsprechern schwankt ein wenig die Qualität. Die Hauptpersonen wurden mit Profis besetzt, während kleinere Rollen teils mit recht "günstigen" Sprechern besetzt worden sind. Richtig störend wird dieser Fakt nie, nur wirkt die Lokalisierung damit nicht wie aus einem Guß. Die Filmszenen sind qualitativ nur Mittelmaß, was der Halbzeilen-Modus noch verstärkt.

Spieltechnisch wurde konzeptionell gute Arbeit geleistet. Gegenstände landen vor allem zu Beginn viele im Inventar, das Kombinieren derselbigen fällt geringer aus. Viel öfter müssen sie anderorts eingesetzt werden oder helfen beim Lösen von Knobelaufgaben. Eine Spur übertrieben hat man es mit den Virtual Reality-Sequenzen, die, wenn man einmal festhängt, ein wenig den Spielfluß blockieren. Zudem werden diese Abschnitten zum Ende hin immer mehr. Da hätte man sich doch noch etwas mehr spannende Filmsequenzen oder Interaktivität in eben Diesen gewünscht. Zwar gibt es tatsächlich Szenen, in denen Zeit eine Rolle spielt und der Spieler sterben kann, diese lassen sich jedoch an einer Hand abzählen. Die Knobeleien sind weitestgehend fair, nur hin und wieder bleibt nicht mehr als das "Trial and Error"-Prinzip.

Von Zeit zu Zeit passiert es, dass der Spieler ungewiß in Istanbul umherirrt und seine nächste Aufgabe sucht; oder sich gar fragt, warum dieses und jenes nicht möglich ist. So ist z. B. öfters die Polizei mit dem Spieler im Gespräch, selber besuchen kann man die örtliche Polizeistation allerdings im ganzen Spiel nicht. Ein anderes Mal läd uns der Professor in sein Hotel ein, welches auch besucht werden kann. Er selbst ist jedoch nicht anzutreffen. Erst nach zwei weiteren Meeting mit ihm an einem anderen Ort, war dieser dann auch im Hotel anzutreffen.

BYZANTINE - TOD IN ISTANBUL ist trotz einiger Schwächen summasumarum ein absolut solides Spiel. Die Storyinhalte mit der Geschichte um Istanbul wirken ausgeklügelt, es gibt klassische Gegenstände-Rätsel, viele Knobeleien (!), gute Darsteller und eine solide, wenn auch manchmal leicht hakelige, Handhabung. Insgesamt empfehlenswert. 

Wertung: 7 von 10

 
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